Akihabara ist DAS Viertel für Anime- und Elektroläden. Alles ist laut und bunt und schrill. Es herrscht Dauerbeschallung auf der Straße und aus den Läden.

Im Bahnhof Akihabara folgen wir den Wegweisern zum “Electro Town Exit”. In den Elektronik-Läden gibt es alles vom Kabel, über Ersatzteile und Second-Hand-iPhones.

In den Manga- und Anime-Kaufhäusern findet man alles rund um die japanischen Comics und Trickfilme. Auf bis zu 10 Stockwerken gibt es Bücher, Figuren, DVDs, Cosplay-Ausstattung. Ein Schlaraffenland für alle Fans. Japanische Jugendliche stehen begeistert vor den Regalen mit ihren Lieblingsfiguren und fühlen sich im Himmel. Uns ist das alles eher fremd und trotzdem staunen wir ob der Fülle an Angebot.

Hier findet man mit Sicherheit jedes Manga, das jemals publiziert wurde. Wenn man weiß, wo man suchen muss…

Es gibt etliche Läden in denen es nur Kapselautomaten gibt. Man wirft Geld ein und es kommt eine runde Kugel raus mit einer Figur drin. Es gibt Videospiel-Hallen, Läden in denen man sämtliche jemals produzierte Playstationmodelle samt Zubehör und Spielen kaufen kann.
An fast jeder Ecke stehen Mädels in aufwendigen Kellnerinnen-Kostümen und drücken uns Flyer für die zahlreichen Maid-Cafés in die Hand. In einem Maid-Café kann man sich mal so richtig bedienen lassen. Man bekommt eine persönliche Maid, die Essen und Trinken serviert, singt und einfach ständig um einen rumschwirrt. So erklärt es jedenfalls der Reiseführer.
Ein paar Straßen weiter gibt es einen Schrein, zu dem wir uns aus dem ganzen Lärm flüchten. Auch hier ist die Mangakultur noch präsent. Auf den Wunschtäfelchen aus Holz sind nicht nur einfach Wünsche geschrieben sondern auch noch diverse Mangafiguren abgebildet.

Für 100 Yen kann man sich Zettel nehmen und Wünsche darauf schreiben.

