Wir haben bisher den Trubel und die lange Anfahrt gescheut, wollen nun doch aber nicht von hier wegfahren ohne einmal an der Amalfiküste gewesen zu sein. Wir wählen als Destination Positano, den ersten der malerischen Orte an der berühmten Küste zwischen Sorrent und Salerno.
Die Anfahrt verlief relativ problemlos. Im Bus müssen wir zwar stehen, aber immerhin kommen wir mit. Als wir den Anfang der Küstenstraße hoch über dem Meer erreichen, ist schnell klar, dass die Entscheidung hier her zu kommen, richtig war. Es ist einfach atemberaubend schön: die steilen, zerklüfteten Felsen, das blaue Meer.
Wir steigen am Ortseingang von Positano aus, denn wir wollen eine Wanderung hinauf zu den Felsen über dem Ort machen und dann in großen Bogen zurück hinab nach Positano laufen.
Positano schmiegt sich mit seinen pastellfarbenen, bougainvillea-umrankten Häusern vom Meer den Hang hinauf. Es ist von jeder Richtung fotogen, von unten, von oben, egal.
Auf unserem Weg hinauf bieten sich viele schöne Blicke auf den Ort unter uns.

Der Weg besteht größtenteils aus Treppenstufen und führt in etlichen Kehren immer weiter aufwärts.


Der Ort unter uns wird immer kleiner.





Irgendwann hat der Wanderweg ein Einsehen mit uns und lässt uns vom noch weiter nach oben führenden Weg abbiegen. Wir wandern jetzt mehr oder weniger eben am Fels entlang.
Zunächst gibt es Trockenmauern, dann tropfsteinartige Felswände über uns.


Der Weg ist inzwischen schmaler und alpiner geworden.

Die Aussicht direkt von der Felskante spektakulär

Auf dem Weg nach unten plätschern kleine Wasserfälle neben uns.

Auf schattigen Wegen kommen wir schließlich in Montepertuso raus, einem Ort oberhalb von Positano.


Auf dem Weg bieten sich Ausblicke weiter die Küste hinab nach Praiano.

Vor uns liegt nun Positano. Wir laufen direkt auf den Strand zu.



Wir nehmen noch eine kleine Abkühlung im Meer und laufen dann die gefühlt 5000 Stufen hinauf zurück zur Bushaltestelle.
