Da wir die lange Fahr mit Zug und Bus an die Amalfiküste scheuen und dem Trubel entgehen wollen, entscheiden wir uns für eine Wanderung oberhalb von Vico Equense. Sobald wir den Bahnhof und den Ortskern hinter uns gelassen haben, sind wir wie immer alleine. Wir wandern stetig bergauf, durch die allgegenwärtigen Oliven- und Zitronenhaine.

Vor uns immer der Golf von Neapel und der Vesuv.

Hinter uns Vico Equense und die Küste Richtung Sorrent.

Nach dem ersten Stück bergauf wandern wir erstmal entspannt und relativ eben auf einem breiten Spazierweg. Nach einer Weile schickt uns Komoot allerdings auf einen schmalen Pfad am unteren Rand der Felswand entlang hinauf. Viel Wanderbetrieb scheint hier nicht zu sein. Der Pfad ist zwar erkennbar, aber doch relativ zugewachsen. Wir sind ganz froh, dass wir nach einigen anstrengenden Höhenmetern wieder auf einen breiteren Pfad abbiegen können.
Dieser führt uns aussichtsreich in großem Bogen wieder zurück Richtung Vico Equense.


Wir bekommen noch weiteres großes Panorama geboten.

Nach dem monumentalen Convento San Francesco wartet der gleichnamige Belvedere auf uns. Eine überdimensionierte Aussichtterrasse, die wohl nicht den Zulauf erfährt, für den sie angelegt wurde. Es ist alles ziemlich zugewachsen. Über der Terrasse thront eine imposante Franziskus-Statue.

Die Aussicht, die Franziskus und wir hier geboten bekommen, ist jedenfalls gigantisch.


Man fragt sich schon, warum sich alle im Ort oder am Strand tummeln und niemand hier oben ist.
