Wir nehmen Abschied von den angeblich so nassen Fiordlands. Wie eigentlich fast die ganze Zeit, die wir hier waren, scheint die Sonne. Um es mit den Worten eines indischen Mitwanderers zu beschreiben: We were in the third wettest place on earth and didn’t get wet.
Weiter geht es an die Ostküste der Südinsel. Nach Dunedin.

Der Stadt vorgelagert ist eine Halbinsel – Otago Peninsula – mit sandigen Buchten, grünen Hügeln, Inlets und allerlei Vogelvieh.


Wir machen uns auf zur Sandfly Bay. Heißt gottseidank nicht so weil es hier besonders viele dieser nervigen Tiere gibt – Sandflies sind blutrünstige Monster im harmlosen Kleid einer gemeinen europäischen Fruchtfliege, die keine Gelegenheit auslassen, zuzubeißen. Nein, die Sandfly Bay heißt so, weil es hier ganz viel “fliegenden Sand” – also Dünen – gibt. Die man wunderbar hinunter rennen kann….immer und immer wieder. 20 und mehr Mal.

Eigentlich sind wir ja hierhier gekommen, weil man hier manchmal abends Yellow-Eyed Penguins sehen kann (ohne eine teure Tour mit Pinguin-Garantie zu buchen). Wir saßen ca. 45 min. im dafür vorgesehenen Ausguck. Die Gelbäuger sind schüchtern und kommen nicht, wenn sie sich beobachtet fühlen. Einfach am Strand stehen und warten, ist also nicht. Der wahre Vogelfreund setzt sich in den “hide”. Aber die Herrschaften hatten heute wohl anderes zu tun: kein Pinguin weit und breit. Weder mit gelben, roten noch blauen Augen…
Aber schön war es hier trotzdem.

