Wer kann sich noch an das Tamagochi erinnern? Das war ein Spielzeug-Haustier, um das man sich gut kümmern musste, damit es lebt und gedeiht.
Und was hat es mit Eiern zu tun? Tamagochi heißt nichts anderes als „kleines Ei“. Die Menschen in Japan lieben Eier – in jeder Form und jedem Aggregatszustand.
Auf dieser Reise sind uns oft Eier kredenzt worden:
- Als Topping auf Ramen
- Als Beilage zum panierten Schnitzel
- Als Dip
- Zum Frühstück, Mittag- und Abendessen
Und immer stellte sich die Frage:
Wie isst man das?
Hier ein paar Beispiele.

Was es ist:
Ein perfekt gekochtes Ei: festes Eiweiß, sämiges Eigelb.
Was ich gemacht habe:
Auf den Löffel genommen und versucht abzubeißen. Das ging nicht. Mit den Stäbchen versucht zu durchstoßen. Das ging ebenfalls nicht. Mit dem Löffel vorsichtig ein Fragment abgetrennt und gehofft, dass das Ei nicht in Pretty-Woman-Manier davonschlüpft.
Wie es richtig ist:
Keine Ahnung.

Was es ist: Ein Onsen-Ei (gerne googeln). Kam zum Frühstück, es gab keinen Löffel.
Was ich gemacht habe:
Versucht, es mit Stäbchen aufzunehmen. Absolut unmöglich. Deshalb mit den Stäbchen verrührt und in mehreren Schlucken „getrunken“. Und gehofft, dass Salmonellen hier kein Thema sind.
Wie es richtig ist:
Die Schale ansetzen, das Ei mit den Stäbchen in den Mund bugsieren und schlucken.

Was es ist:
Ein rohes Ei in einer Schale. Am Abend davor lag das intakte rohe Ei in einer Schale.
Was ich gemacht habe:
Gefragt, ob das (ganze) Ei in der Brühe gekocht wird. „Nein!“ Die folgende Erklärung habe ich nicht verstanden. Deshalb habe ich das Ei aufgeschlagen, heiße Brühe drüber gegeben und gehofft, dass wenigstens das Eiweiß fest wird (nein). Dann verrührt und mit dem Löffel gegessen.
Wie es richtig ist:
Das Ei verquirlen und die Zutaten, die in der Brühe im Topf vor sich hinsimmern, auf dem Weg zum Mund in das rohe Ei dippen und genießen. Es schmeckt überraschend gut, trotzdem bin ich erst mal durch mit Eiern.
