Reis mit Bohnen – morgens, mittags, abends. Je nach Tageszeit in unterschiedlichen Zubereitungen und kreativer Namensgebung. Zum Mittagessen gibt es „Casado“, was „verheiratet“ bedeutet. Dabei werden die Bohnen quasi mit dem Reis verheiratet, aber nicht vermischt. Dazu gibt es traditionell Kochbananen, Fleisch (hier kann man in der Regel wählen zwischen Huhn (pollo), Fleisch (carne), Fleisch/Huhn in Soße (carne/pollo con salsa), Fisch (pescado)) und Salatbeilage.


Zum Frühstück gibt es „Gallo Pinto“ was „gefleckter Hahn“ bedeutet. Das ist der Casado vom Vortag in neuer Darreichungsform, hier sind die Bohnen nämlich mit dem Reis vermischt. Dazu kommt Ei (davon meistens viel) und ebenfalls Kochbananen. Manchmal noch gebratene Wurst oder gebratener costa-ricanischer Käse, der in der Konsistenz und Gummiartigkeit einem etwas weicheren Halloumi ähnelt.


Manchmal wird das Ganze noch in einen Burrito verpackt.
In Küstennähe bekommt man Ceviche, roher in Limettensaft gegarter Fisch mit Tomaten, Koriander und Zwiebeln.

Das Angebot an Obst ist reichhaltig. Ananas, Papaya, Mango, Bananen…. Neben Rambutan, die kiloweise am Straßenrand verkauft werden, haben wir auch Mangostan probiert.


Auch an Süßigkeiten gibt es in Costa Rica eine beachtliche Auswahl, die vor allem aus Teilchen besteht, die mit Füllungen wie Ananas, Zitrone, Apfel und meinem Favoriten, Dulce de Leche, ausgestattet sind. Dulce de Leche ist gesüßte Kondensmilch, also praktisch Karamell, und sehr lecker. Ein weitverbreitetes Phänomen scheint allerdings die ungleiche Verteilung zwischen Teig und Füllung zu sein, d.h. es gibt zu viel Teig. Heute haben wir außerdem verschiedene Kuchensorten ausprobiert: Banane, Schokolade mit Kaffee und Schokolade mit Apfel. Alles sehr schmackhaft. Apropos Schokolade: in Costa Rica wird auch viel Kaffee und Kakao angebaut, also gibt es viel leckere Schokolade. Davon muss ich mir unbedingt was mit nach Deutschland nehmen, denn Ritter-Sport kann da nicht mithalten. Und? Hunger gekriegt?
