Essen auf Hokkaido

Nach Hokkaido kommt man nicht nur wegen der atemberaubenden Natur sondern auch wegen des hervorragenden Essens.

In den Ryokans, in denen wir uns eingemietet haben bekommen wir jeden Tag japanisches Frühstück serviert. Frühstück besteht immer aus einer Schüssel Reis, einer Schale Miso-Suppe, einem Stück Fisch und Natto (fermentierte Sojabohnen – was wir uns aber nie getraut haben zu probieren).

Meistens gab es noch eine Variation vom Ei dabei – manchmal ziemlich roh. Außerdem Tofu und irgendwas Eingelegtes. Auch wenn das Frühstück für unsere europäischen Mägen leicht gewöhnungsbedürftig ist, stellen wir doch fest, dass es super nahrhaft ist – bis zum Nachmittag sind wir in der Regel satt.

Abends bekommen wir ein traditionelles japanischen Kaiseki Menü – bestehend aus sehr vielen kleinen unterschiedlichen Speisen. Es ist jeden Abend anders und wird gefühlt jeden Abend üppiger.

Vom leckeren Sashimi, über verschiedene Tofu-Arten, Sukiyaki (am Tisch in einem heißen Topf zubereiteten Eintopf), Tempura, eingelegtem Gemüse.

Dumplings, Meeresfrüchte, einer Art Kroketten (nur etwa 3x so groß).

Oben an der Küste bekommen wir dann noch Jakobsmuscheln, Oktopus-Sashimi und weitere Fische und Meerestiere.

Es ist unglaublich und kaum zu schaffen. Teilweise haben wir das Gefühl, dass für uns extra viel aufgefahren wird, weil wir an einem Abend noch zusätzlich zu den Kaiseki-Sachen einen Teller voll Schweineschnitzel, frittierten Jakobsmuscheln und Sukiyaki bekommen.

Wir überessen uns völlig, weil es uns leid tun würde all die liebe- und kunstvoll zubereiteten Speisen zurückgehen zu lassen.

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