
Riesig, lebendig, bunt – der ideale Ort für Japan-Einsteiger wie uns. Man findet sich dank der allgegenwärtigen englischen Beschilderung gut zurecht. Alles ist so organisiert und diszipliniert, dass man nie das Gefühl von totalem Chaos und Hektik hat. Auf dem Bahnsteig stellt man sich schon dort auf, wo die Türen aufgehen – und zwar nicht in einer wilden Traube wie in Deutschland, sondern ordentlich in Zweierreihen. Wer vorne steht darf dann auch zuerst rein. Auf den Treppen gibt es eine Seite, wo man hochgeht und eine, wo man runtergeht. Auf den Rolltreppen wird diszipliniert links gestanden und rechts gegangen. Keiner drückt, schiebt und drängelt. Es ist unglaublich angenehm, hier unterwegs zu sein.

Unser Viertel Koenji war eine tolle Mischung aus ruhigen Wohnstraßen und Einkaufsgassen mit gemütlichen Cafés, Second-Hand-Läden, Imbissen und Bars.

Wir hatten keine Schwierigkeiten was zu essen zu finden und dank der reich bebilderten Speisekarten und liebevollen Essensmodellen, haben wir auch meistens das bekommen, was wir wollten.

Jetzt geht es über einen kleinen Zwischenstop weiter nach Kyoto.
