Asakusa

Um den buddhistischen Tempel hier herrscht buntes Treiben. Kleine Gassen mit Souvenir-Ständen, Kimono-Verleihen, Restaurants, etc.

Um nach Asakusa zu kommen wählen wir mal nicht den Zug sondern nehmen das Boot. Vom Hafen aus kann man sich in 35 Minuten hierher schippern lassen und mal eine ganz andere Perspektive auf die Stadt genießen.

Von riesigen Golden-Gate-artigen Hängebrücken, über schicke Townhäuser, bis zu am Wasser lang führenden Expressways bietet das Ufer viel Abwechslung.

Das Ziel der Reise ist wie gesagt der Tempel Senso-ji im Viertel Asakusa.

Bisher hatten wir ja nicht das Gefühl, dass gerade touristischen Hauptsaison in Tokio herrscht. Aber hier ist ganz schön was los. Asiatische und ausländische Touristen tummeln sich in und um den Tempel. Viele haben japanische Kimonos und diese Holz-Flip-Flops an, die man hier wohl irgendwo ausleihen kann.

Für 100 Yen (Schicksal und Wünsche kosten hier immer 100 Yen) kann man eine Metallbox schütteln bis ein Holzstäbchen mit einer Nummer drauf rausfällt.

Die Nummer muss man dann auf den Schubladen suchen. In den Schubladen liegen Zettel, auf denen guten oder schlechte Wünsche stehen.

Wenn man zufrieden ist mit dem, was auf dem Zettel steht, nimmt man ihn mit, wenn nicht, kann man ihn an einen der bereitstehenden Ständer binden, dann geht er nicht in Erfüllung.

Google Translate war leider keine große Hilfe bei der Entzifferung des Zettels.

Im Hintergrund der 5-stöckigen Pagode sieht man den Tokyo Skytree. Das höchste Bauwerk Japans.

Die Papierlaternen der Haupt-Tempelhalle sind 4 Meter hoch und wiegen über 600 Kilo.

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