Karaoke

Eine Sache, die wir hier im Geburtsland des Karaoke auf keinen Fall verpassen wollten. Wir gehen also zu Big Echo, eine der großen Ketten. Viele Ausländer scheinen nicht auf die Idee zu kommen, Karaoke singen zu wollen, denn es gibt nicht mal ein Info- oder Preisblatt auf Englisch. Aber die freundliche nur Japanisch sprechende Dame an der Rezeption schafft es auch so, uns zu erklären, wie viel eine Stunde Singen für uns Drei kosten soll. Wir bekommen eine (hoffentlich) schalldichte Box zugewiesen und sehen uns mit diversen tabletartigen Geräten konfrontiert, auf denen es nur japanische Knöpfe gibt. Willkürliches Knopfdrücken bringt uns nicht weiter, daher müssen wir die Dame bitten, uns zu helfen. Sie öffnet uns das englischsprachige Menü mit den englischen Songs auf dem Richtigen der Tablets. Song aussuchen und starten ist nicht weiter schwierig. Nach 5 Minuten sind wir voll im Rockstar-Modus.

Es gibt auch tatsächlich die meisten Songs, die wir singen wollen (bzw. können) uns so ist die Stunde ruck zuck um. Besonderes Aufsehen scheinen wir nicht erregt zu haben mit unserem grausigen Gesinge, die Kabinen sind wohl wirklich schalldicht – oder die anderen singen auch nicht besser.

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