Waipio Valley

Ein Tal umrahmt vom Meer und von 300m hohen Steilhängen, von denen Wasserfälle herabfallen.

Klar, dass wir uns da nicht nur mit der einfach zu errreichenden Aussicht vom Lookout zufrieden geben wollen.

Die – zugegeben – nicht schlecht ist. Aber von der Mitte des Hangs auf der anderen Seite soll sie noch VIEEEEL besser sein. Sagt zumindest unsere Urlaubsbibel “Big Island Revealed”. Also los!

Man kann ins Waipio Valley auch mit dem Auto fahren. Es führt eine Straße hinab, gegen die die Alte Weinsteige wie ein sanfter Hügel wirkt. Also nichts für normale Autos. Aber da die meisten hier sowieso Pickup fahren, ist der Verkehr doch einigermaßen rege.

Na ja, eine schlappe Meile Fußmarsch, dann ist man auch unten. Das Tal hat sogar einige Bewohner. Obwohl es weder Strom- noch Wasseranschluss gibt (cellphone coverage und Fernsehempfang übrigens auch nicht, aber damit könnte ich auch leben, denke ich…).

Um auf die andere Seite der Bucht zu kommen, muss man noch das Flüsschen durchqueren. Das “Flüsschen” hat dummerweise ziemliche Strömung und vom Meer her kommen ordentliche Wellen. Aber wäre ja gelacht, wenn uns das aufhalten würde. Die Abkühlung ist eher willkommen. Hauptsache Lennard ist auf meinem Rücken (fast) trocken geblieben.

Der Weg auf der anderen Seite hinauf hat es in sich. Steil und heiß, aber die Aussicht ist in der Tat gigantisch.

Was runter 1 Meile war, fühlt sich hinauf plötzlich wie 5 Meilen an. Egal. Es war jeden Meter wert!

Die Furche am Hang ist die Straße. Lance Armstrong ist die mal in 9 Minuten hochgefahren. Spätestens da hätte jedem klar sein müssen, dass er gedopt hat.

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