
Die Road to Hana fährt man nicht, weil man nach Hana will. Hier ist der Weg das Ziel. Die Straße fällt wohl unter die Kategorie “Traumstraßen der Welt”, hat sie doch alles, was eine Traumstraße so braucht: schmal, viele Kurven/Brücken, verläuft an/über dem Meer, Wasserfälle (optional), aussichtsreich, alle wollen sie fahren. Auch wenn das “Abfahren” einer vermeintlichen Traumstraße nicht unbedingt so unser Ding ist, es aber leider keine Möglichkeit gibt, die Gegend hier über längere Strecken zu Fuß zu erkunden, reihen wir uns also ein in den Autokorso. Wir fahren früh los, um nicht völlig in der Blechlawine gefangen zu sein. Das funktioniert gut, denn um 7:00h morgens ist wirklich noch nicht viel los. Und um diese Zeit kann man ihn in der Tat finden, den einsamen Wasserfall mitten im tropischen Regenwald, mit einladendem Becken zum Schwimmen:

Und es ist wirklich paradiesisch hier auf der Road to Hana. Es ist grün, es blüht, es riecht tropisch, Vögel zwitschern, überall Wasserfälle, unten das Meer.

Ich glaube nicht, dass ich irgendwann schon mal so viele verschiedene Grüntöne gesehen habe.


Und auch wenn wir irgendwann eingeholt werden von allen, die später losgefahren sind, so ist es doch bei weitem nicht so schlimm wie befürchtet.




