Fukuoka ist die letzte Station auf unserer Reise. Eine junge, lebendige Stadt im Norden von Kyushu.
Unsere Wohnung diesmal – ziemlich poppig:

Fukuoka ist eine interessante Mischung aus modernster Architektur und traditionellen Tempelbauten.

Mögen die Tempel hier auch nicht so spektakulär sein wie in Kyoto, so haben sie den Vorteil, dass sie wirklich Orte der Ruhe sind. Außer uns ist so gut wie niemand dort.
Hier haben wir das erste Mal in Japan einen Strand entdeckt. Obwohl es ja wirklich viel Küste gibt überall, wird sie nie zum Schwimmen oder sonstigem Wassersport genutzt. Das Ufer ist meist mit Betonmauern befestigt oder mit Industrieanlagen zugebaut. Nicht sehr einladend. Entweder haben die Japaner nichts übrig für Strände, Sonnenbaden und Schwimmen oder man hat die Küsten absichtlich so verschandelt, dass nur ja niemand auf die Idee kommt, ins Wasser zu wollen. Vielleicht ist es ja total schmutzig, Hai-verseucht, gefährlich wegen tückischer Strömungen oder sonst was? Wir wissen es nicht und können es uns auch nicht erklären. Der Strand – künstlich aufgeschüttet wohlgemerkt – war ganz schön. Es gab alle notwendige Infrastruktur – Umkleidekabinen, Duschen, Schattenspender, Cafés, Eisbuden. Und da eine ganze Horde japanischer Rettungsschwimmer (für welche Strände man die wohl alle braucht???) gerade ihr Training dort absolviert haben, dachten wir, dass es so schlimm um die Wasserqualität ja nicht bestellt sein kann und haben uns ebenfalls hinein gewagt. Das Wasser war warm, wenn auch etwas trüb. Aber na ja, hier ist ja
nicht Hawaii. Augenscheinlichen Müll im Wasser gab es jedenfalls nicht.
Direkt neben dem Strand ist günstigerweise der Fukuoka Tower – natürlich mit Aussichtsetagen und schönem Blick über Strand und Stadt.


Aussicht allein reicht nicht, hier ist noch mehr geboten. So gibt es ein Lovers’ Sanctuary.

Und auch dem Trend, irgendwo Schlösser anzubringen wir hier auf japanisch-organisierte Art Rechnung getragen. Hier werden nicht im Wildwuchs Schlösser hingehängt – hier kauft man sich ordentlich ein Schloss am bereitstehenden Automaten, beschriftet es mit bereitliegendem Edding und hängt es an einen der vorgesehenen Orte. Romantik auf Japanisch eben.

