Über unsere kulinarischen Erfahrungen in Hokkaido haben wir ja schon berichtet. Aber auch an den anderen Stationen unserer Reise haben wir tolles Essen bekommen.
Natürlich immer wieder Ramen. Immer verfügbar, immer günstig und immer lecker.

In Osaka haben wir Okonomyaki probiert. Ein dickes Omelette mit Fleisch, Kohl, Ei mit Mayo und leckerer Soße oben drauf, das auf dem Tischgrill serviert wird.

Fluffy Pancakes – sicher kein original japanisches Essen, aber dank ihrer Obsession mit Ei haben die Japaner wohl die besten Voraussetzungen, 3 cm dicke fluffige Pfannkuchen zu zaubern.

Hegi Soba – Nudeln auf Algenbasis, die nicht nach Buchweizen schmecken. Kommen auf einem riesigen Tablett mit einer Soße, in die man die Nudeln dann eintaucht, bevor man sie isst. Das Restaurant war schnuckig klein, es gab nur 4 Tische. Speisekarte auch mal wieder nur auf Japansisch. Aber der Wirt konnte ein paar Brocken Englisch und mit ihm und Google-Übersetzer zusammen, war die Bestellung kein Problem. Nach dem Essen haben wir noch eine große Kanne mit was Heißem drin bekommen. Wir dachten erst, es ist Tee, aber dem Geschmack nach zu urteilen war es wohl das heiße Wasser, in dem die Nudeln gekocht wurden. Muss wohl besonders gesund sein, anschließend noch das Kochwasser zu trinken…

Udong Nudeln mit Tempura – Udong Nudeln mit Tempura-Kunst obendrauf. Dazu kommt eine Soße/Brühe, die man über die Nudeln kippt. Sehr schmackhaft!


Im letzten Ramen-Laden musste man seine Suppe und die Nudeln dann noch customizen. Nudeln hart, weich oder mittel? Brühe dick, dünn oder normal? Brühe fettig, nicht so fettig oder durchschnittlich fettig? Oh je, oh je. Wir wären leicht überfordert gewesen, wenn uns nicht ein sehr netter sehr gut englischsprechender junger Mann geholfen hätte. Sein Tipp: immer das mittlere nehmen!
Ach ja, und immer wieder die herrlichen Essens-Nachbildungen aus Plasteline in den Schaufenstern:

