Kaum haben wir die Banks Peninsula verlassen wird das Wetter auch schon besser. Nach 3 Wochen tauschen wir unseren kleinen Mietwagen in einen monumentalen Campervan um. Das ist es: unser Zuhause für die nächsten 5 Wochen.

Alles drin, was man braucht: Mikrowelle, Kühlschrank, Gasherd, Toaster, Wasserkocher, Geschirr, Töpfe, Safe… und ein tragbares Klo, das aber – laut der freundlichen Dame bei der Autovermietung – eigentlich NIE jemand benutzt. Ha, das glaubt sie! Bevor wir mitten in der Nacht mit Lennard auf irgendeine Campingplatztoilette stolpern, setzen wir ihn garantiert lieber auf unser „Porta Potty“. Darüber hinaus sind wir dank es Klos „fully self-contained“, d.h. wir dürfen auch Freedom Camping machen, also uns einfach irgendwo hinstellen auch wenn es kein Campingplatz ist. Na ja, ob wir das überhaupt wollen….
Außerdem nehmen wir noch den optionalen Heizlüfter dazu. Wir wollen ja nicht frieren. Wie sich herausstellt, war das eine gute Investition, denn die Nächte sind schon ziemlich kalt. Das merken wir gleich in der ersten Nacht, nach der wir beschließen, zukünftig nicht nur mit Decken sondern auch noch in unseren Schlafsäcken zu schlafen. Auch ahnen wir, dass Freedom Camping eher nichts für uns ist und wir doch lieber den Powered Site mit Stromanschluss und warmer Dusche bevorzugen…
