Nach 2 schönen Monaten hier wird es doch langsam Zeit weiterzuziehen. Selbst die Einheimischen haben mit ungläubigem Staunen reagiert, wenn sie gehört haben, dass wir 2 Monate hier verbringen. Wobei das Staunen meist noch ungläubiger war bei den 4 Wochen Hilo. Hilo selbst ist nun auch wirklich nicht der Bringer. Der morbide Charme der Stadt wirkt so, als würde nur jeder auf den nächsten Tsunami – derer es schon zwei schlimme gab in den letzten 70 Jahren – warten. Die Tatsache, dass ihr bisher kein einziges Foto von Hilo selbst gesehen habt, läßt es erahnen: hier gibt es einfach nicht viel, das ein Foto wert wäre. Dennoch ist es keinesfalls so schrecklich, wie viele – vor allem in Kona – sagen. Es hat NICHT ständig geregnet. Wenn, dann meistens nachts, war uns also egal. Und ja, die Coqui-Frösche sind nervig, aber man gewöhnt sich daran. Wir werden ihr Singen vielleicht sogar ein wenig vermissen. Na ja, auf Kauai wartet die nächste “Pest”. Dort gibt es anscheinend wilde Hähne, die ständig krähen. Mal sehen, was uns dann auf Maui an eingeschlepptem Nerv-Vieh erwartet…röhrende Alaskaelche? Schnulzen-singende Eichhörnchen? Panflöte-spielende Zwergkaninchen???
Zum Abschied (doch) noch ein Bild von Hilo:

Hilo Bay mit Mauna Kea im Hintergrund.
