Getting there

Startpunkt für unser Japan-Abenteuer soll dieses Mal Sapporo sein. Von hier aus wollen wir zunächst für eine Woche Hokkaido mit dem Mietwagen erkunden.

Trotz einer Vielzahl modernster Verkehrsmittel sind wird von Stuttgart nach Sapporo starke 42 Stunden unterwegs. Und das obwohl alles wie geplant geklappt hat. Sogar die Deutsche Bahn setzt uns pünktlich am Frankfurter Flughafen ab. Erstes Etappenziel ist Bangkok. Hier haben wir 10 Stunden Aufenthalt. Um die Zeit etwas zu verkürzen mieten für uns für einige Stunden in einer der Flughafen Lounges ein. Hier gibt es Essen, Getränke, Duschen, Ruheräume, bequeme Sofas und Sessel.

Spätabends verlassen wir Bangkok in Richtung Tokio. Zum Abschied bekommen wir noch einen Blick auf die Bangkoker Innenstadt bei Nacht.

Am frühen Morgen landen wir in Tokio. Einreise geht dank der gewohnten japanischen Effizienz ruck zuck. Leider kommen die Koffer bei dem Tempo nicht hinterher. Wir warten ewig darauf, dass das Gepäckband endlich anläuft. Ein freundlicher älterer Flughafenangestellter läuft immer mal durch die wartenden Fluggäste und entschuldigt sich für die lange Wartezeit. Aber letztendlich klappt auch hier alles – alle Koffer da.

In JR Büro holen wir unsere Japan Railpasses ab und hoffen, dass wir noch einen Zug heute nach Hokkaido bekommen. Da es nur reservierte Plätze im Hayabusa Shinkansen gibt und es eines der Hauptreisewochenende in Japan ist, stellen wir uns schon auf eine extra Nacht in Tokio ein. Zu unserer Überraschung kann man aber für die Züge, wenn alle Sitzplätze ausgebucht sind, auch Stehplätze buchen. Auch diese sind dann in einem festgelegten Waggon und vermutlich werden auch nur so viele verkauft, wie Leute reinpassen.

Die ersten 90 Minuten bis Sendai müssen wir also stehen. Den Rest der Fahrt bis Hakodate konnten wir Sitzplätze reservieren.

Von Hakodate ganz im Süden von Hokkaido müssen wir dann weitere 3,5 Stunden Zug fahren bis Sapporo. Auf Hokkaido scheint alles einen gemächlicheren Gang zu gehen. Hier verkehren keine Hochgeschwindigkeitszüge und die Expressways – das stellen wir am nächsten Tag fest, als wir uns mit dem Mietwagen aufmachen nach Osten – sind teilweise zweispurige Straßen, auf denen man max. 80 km/h fahren darf. Auch müssen wir immer mal wieder abfahren vom Expressway, weil auf einmal ein Abschnitt gesperrt ist. So zuckeln wir über „Expressways“, Dörfer und Kleinstädte langsam nach Osten. An den Linksverkehr gewöhnen wir uns relativ schnell. Es ist nicht nur alles sehr gemächlich hier, sondern auch überhaupt nicht viel Verkehr. Sehr angenehm.

Unser Mietwagen ist zwar nicht besonders windschnittig, aber bietet optimale Bein- und Kopffreiheit!

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