Bevor wir uns ins Getümmel der Altstadt stürzen, wollen wir die Stadt erstmal von oben betrachten. Dazu eignet sich der Belvedere San Martino im Stadteil Vomero. Wir nehmen die U-Bahn nach Toledo und bekommen hier auch gleich eine erste neapolitanische Sehenswürdigkeit geboten – nämlich die kunstvoll bespielten U-Bahn-Stationen.

Von dort geht es aufwärts am Rande der Altstadt.

An fast jeder Ecke finden sich kleine Nischen, zur Verehrung von Heiligen aller Art – worunter auch Fußballgötter und Mafiabosse fallen.


Über die Pedamentina a San Martino steigen wir hinauf Richtung Belvedere.

Es gibt viel Graffito und viel Aussicht

Und ein in Regenbogenfarben bemaltes Geländer

Vom Belvedere aus ist der Blick nochmal etwas hübscher

Überhaupt ist es hier oben sehr hübsch, ordentlich und für neapolitanische Verhältnisse ziemlich ruhig.
Wir laufen um das Castel San Elmo herum und steigen über andere Treppen – die Salita del Petraio – wieder hinab.





Wir wollen noch zum Meer und ein Stück die Strandpromenade Richtung Norden laufen. Dazu müssen wir noch weiter an Höhe verlieren.

Viele weitere Stufen und Altstadtgassen bringen uns schließlich ans Meer.


Die Promenade verliert etwas an Attraktivität, weil sich direkt daneben vierspurig der Verkehr wälzt.
